Drei Tage. Sieben Alpenpässe. Ein roter Elfer mit offenem Dach.
Dein Geschenk ist keine Schachtel — es ist eine Route.

Wir packen den roten Elfer, klappen das Dach runter und fahren dorthin, wo Straßen gebaut wurden, als hätte jemand an genau dieses Auto gedacht: Hahntennjoch, Stilfserjoch, Umbrailpass, Timmelsjoch.
Dazwischen: Forelle am Plansee, Südtiroler Abende, eine Wanderung am Fuß des Ortlers und ein Waalweg-Spaziergang über Algund. Alles geplant, alles gebucht — du musst nur einsteigen.
— Dein Timo
Tank voll, Dach auf, Sonnenbrille auf die Nase. Über das Allgäu rollen wir gemütlich Richtung Tiroler Grenze — die erste Etappe ist zum Warmfahren da.
Mittagspause direkt am türkisgrünen Plansee — Fisch mit Seeblick, bevor es in die Berge geht.
Erst das einsame, wilde Namloser Tal, dann der erste echte Leckerbissen: das Hahntennjoch — schmal, kurvig, spektakulär. Hier merkt der Elfer zum ersten Mal, warum er mit darf.
Über Imst und das Inntal hinauf zum Reschen — vorbei am berühmten versunkenen Kirchturm von Graun, der aus dem See ragt. Kurzer Fotostopp lohnt sich.

Ankommen am Fuß des Stilfserjochs. Abendessen im Haus, ein Glas Südtiroler Rotwein — und morgen früh liegen die 48 Kehren direkt vor der Tür.
Kurze Fahrt nach Trafoi, parken auf Parkplatz 2 oder 3. Dann zu Fuß: Naturatrafoi → Kirche von Trafoi → Campingplatz → Weg Nr. 18 zur Wallfahrtskirche „Heilige Drei Brunnen“ — und auf demselben Weg zurück. Ortlerblick inklusive.

Der Höhepunkt der Tour — wörtlich. 48 nummerierte Kehren schrauben sich auf 2.757 Meter: die legendärste Passstraße der Alpen, und ihr fahrt sie im offenen 911. Oben: Abzweig Umbrailpass an der IV Cantoniera.
Je nach Lust, Wetter und Uhrzeit — beide Varianten enden beim Abendessen in Algund.
Direkt an der Stilfserjoch-Passhöhe zweigt der Umbrail ab — die stille Schweizer Abfahrt, oben noch mit Naturbelag-Geschichte, heute fein asphaltiert. Unten empfängt euch Santa Maria mit seinen bemalten Engadiner Hausfassaden.
Durch Tschierv hinauf und am Rand des Schweizerischen Nationalparks entlang: weite Lärchen- und Arvenwälder, kaum Verkehr — und im Rückspiegel grüßt noch einmal der Ortler.
Ab Zernez folgt ihr dem jungen Inn flussabwärts — flüssige, schnelle Kurven durch Engadiner Dörfer, über Scuol thront das Schloss Tarasp. Bei Martina ist die Grenze erreicht.
Über die Kehren der Norbertshöhe nach Nauders, noch einmal am Reschensee vorbei — dann durch Glurns und den sonnigen Vinschgau hinunter bis nach Algund zum Abendessen.
Die kleinste Stadt Südtirols, komplett von einer mittelalterlichen Stadtmauer umschlossen. Liegt bei beiden Varianten am Weg — perfekt für einen Kaffee oder ein Eis in den Lauben.
1. Wahl: Restaurant Leiter am Waal — direkt am Algunder Waalweg, Südtiroler Küche mit Blick über Meran.
2. Wahl: Schlosswirt / Wirtshaus — falls bei der ersten Wahl kein Tisch frei ist.
Zweite Nacht zwischen Weinbergen und Apfelwiesen oberhalb von Meran — morgen früh startet hier direkt der Waalweg.
Nach dem Frühstück in der Pension: gemütlich am Wasser entlang. Pension an der Linde → Leiter am Waal → ein Stück Richtung Oberplars/Mitterplars → zurück. Reben links, Meraner Talkessel rechts.
Dach auf für die letzte Etappe: von Meran durchs Passeiertal über St. Leonhard und Moos in Passeier — das Tal wird enger, die Straße wilder, das Timmelsjoch wartet.

Das Finale: die Timmelsjoch-Hochalpenstraße, der höchste Grenzübergang der Ostalpen. Hochalpine Kulisse, weite Kehren — der würdige Abschluss-Pass der Tour.
Kaffeepause auf 2.175 Metern — mit Europas höchstgelegenem Motorrad-Museum direkt an der Mautstation. Für zwei Benzin-Brüder die perfekte Rast.
Durchs Ötztal hinab nach Sölden und Imst, über den Fernpass nach Füssen — und mit dem Sonnenuntergang im Rücken zurück nach Hause. Drei Tage, die bleiben.